Nachtrag: Die ELMOTION 2012
04 Jun 2012
TAGS: elmotion, schwungrad
Unter dem Motto "Elektro-Mobilität in und aus Österreich" fand die EL-MOTION 2012 im mai statt. Wie in den vergangenen Jahren wurde der Fachkongress rund um E-Mobilität von Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Lebensministerium (BMLFUW), Verkehrsministerium (BMVIT), Wirtschaftsministerium (BMWFJ), Klima- und Energiefonds (KLI:EN) und - heuer zum ersten Mal - dem Österreichischen Städtebund getragen. Das WIFI Oberösterreich in Linz stand im Zeichen der E-Mobilität für Personen- und Nutzfahrzeuge für KMU und kommunale Anwender. Aus der Praxis für die Praxis wurden die Chancen für Umwelt und Wirtschaft sowie die verfügbaren Lösungen in den Vorträgen von mehr als 30 hochkarätigen Experten aufgezeigt. In der Begleitausstellung wurde das Thema Elektro-Mobilität auch "erfahrbar" gemacht.
In der jüngsten Vergangenheit hat sich rund um das Thema E-Fahrzeuge viel getan. So wurde in den letzten zwei Jahren die Anzahl der E-Autos auf Österreichs Straßen mehr als verzehnfacht. Dennoch ist die Zahl der E-Autos mit rund 1.100 Autos im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben immer noch gering. Vorrangig ist jetzt der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur, aber auch Chancen für Österreichs Betriebe im Exportbereich, so der Tenor in der Eröffnungsdiskussion der Experten.
Besonders betont wurde, dass es erforderlich ist, im Bereich der Förderungen mit den begrenzt verfügbaren öffentlichen Mitteln behutsam umzugehen und diese effizient zu verwenden. Dazu ist im Flottenbereich anzusetzen, bei dem es viele Vorteile und kaum Nachteile gibt. Somit wird erfreulicherweise der Fokus auf den KMU-Bereich gelegt. Aus Sicht der Wirtschaft betrifft die Elektromobilität auch die Bereiche Dienstleistung, Finanzwirtschaft bis hin zum Tourismusbereich, die miteinander verknüpft werden müssen. Der optimale Startbereich ist der Güternahverkehr. Dort passen Nutzerprofil und Fahrzeugeigenschaften optimal zusammen. Wenn in den genannten Bereichen die anstehenden Aufgaben erledigt werden, kann die Elektro-Mobilität, die Teil des Verkehrssystems jedoch nicht alleinige Lösung sein wird, ein guter Baustein für ein nachhaltiges Verkehrs- und Energiesystem sein.
Besonders hervorzuheben ist der Vortrag der Firma rosseta Technik GmbH aus Deutschland (siehe Foto Elektro-Motorrad).
- Link zu Schwungrad-Video
- Link ELMOTION2012
[quelle: elmotion/r.feierl, schwungrad.at]
Unter dem Motto "Elektro-Mobilität in und aus Österreich" fand die EL-MOTION 2012 im mai statt. Wie in den vergangenen Jahren wurde der Fachkongress rund um E-Mobilität von Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Lebensministerium (BMLFUW), Verkehrsministerium (BMVIT), Wirtschaftsministerium (BMWFJ), Klima- und Energiefonds (KLI:EN) und - heuer zum ersten Mal - dem Österreichischen Städtebund getragen. Das WIFI Oberösterreich in Linz stand im Zeichen der E-Mobilität für Personen- und Nutzfahrzeuge für KMU und kommunale Anwender. Aus der Praxis für die Praxis wurden die Chancen für Umwelt und Wirtschaft sowie die verfügbaren Lösungen in den Vorträgen von mehr als 30 hochkarätigen Experten aufgezeigt. In der Begleitausstellung wurde das Thema Elektro-Mobilität auch "erfahrbar" gemacht. In der jüngsten Vergangenheit hat sich rund um das Thema E-Fahrzeuge viel getan. So wurde in den letzten zwei Jahren die Anzahl der E-Autos auf Österreichs Straßen mehr als verzehnfacht. Dennoch ist die Zahl der E-Autos mit rund 1.100 Autos im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben immer noch gering. Vorrangig ist jetzt der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur, aber auch Chancen für Österreichs Betriebe im Exportbereich, so der Tenor in der Eröffnungsdiskussion der Experten.
Besonders betont wurde, dass es erforderlich ist, im Bereich der Förderungen mit den begrenzt verfügbaren öffentlichen Mitteln behutsam umzugehen und diese effizient zu verwenden. Dazu ist im Flottenbereich anzusetzen, bei dem es viele Vorteile und kaum Nachteile gibt. Somit wird erfreulicherweise der Fokus auf den KMU-Bereich gelegt. Aus Sicht der Wirtschaft betrifft die Elektromobilität auch die Bereiche Dienstleistung, Finanzwirtschaft bis hin zum Tourismusbereich, die miteinander verknüpft werden müssen. Der optimale Startbereich ist der Güternahverkehr. Dort passen Nutzerprofil und Fahrzeugeigenschaften optimal zusammen. Wenn in den genannten Bereichen die anstehenden Aufgaben erledigt werden, kann die Elektro-Mobilität, die Teil des Verkehrssystems jedoch nicht alleinige Lösung sein wird, ein guter Baustein für ein nachhaltiges Verkehrs- und Energiesystem sein. Besonders hervorzuheben ist der Vortrag der Firma rosseta Technik GmbH aus Deutschland (siehe Foto Elektro-Motorrad).
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[quelle: elmotion/r.feierl, schwungrad.at]
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