Österreichs Klimaschützer Nr. 1 und die Elektroautos
06 Sep 2008
Wien # Im Vorfeld des Wiener Donauinselfestes stellte Andreas Wabl, Noch-Klimaschutzbeauftragter von Noch-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, die neue Generation von Elektromobilen vor: Die kleine Flotte bestehend aus Auto, Motorrad, Roller und motorgestütztes Fahrrad wird mit Sonnen-Strom aus Photovoltaikanlagen betrieben.
Diese Fahrzeuge seien nicht nur klimafreundlich sondern auch Sparmeister. "Ein Auto verbraucht in Österreich im Jahr durchschnittlich rund 840 Liter Benzin, das wiederum grob 1100 Euro im Jahr verschlingt!", erläuterte Wabl. "Ein Elektroauto hingegen benötigt, weil der Elektromotor einen vierfach besseren Wirkungsgrad als der Verbrennungsmotor aufweist, nur ein Viertel der Energie, also rund 1.875 kWh um nur 340 Euro." Der Wirkungsgrad des Elektromotors liege bereits über 80 Prozent, bei Ottomotoren liege die Energieausbeute nur bei knapp 20 Prozent: "Allein mit der verlorenen Energie von traditionellen Autos könnten sämtliche Häuser in Österreich geheizt werden.", erklärt Wabl.
Zusätzlich denkbarer Nutzen der neuen Generation von Elektroautos: Ein Auto fahre durchschnittlich 200 Stunden im Jahr, die restliche Zeit könne das Elektroauto als Energiespeicher genutzt werden. "Österreichs Wagenflotte könnte ein zweites Kaprun werden.", so Wabl. Die Zukunft der Mobilität liege daher nicht beim Biosprit, sondern, so Wabl, im flächendeckenden Einsatz der Elektromotoren. Nicht nur Autos, auch Busse und LKWs, könnten umgestellt werden, wenn das Netz an Stromtankstellen einmal ausgebaut ist. Dieser Ausbau, entsprechende Förderungen vorausgesetzt, sei durchaus möglich.
Um die 1.875 kWh für den Jahresbedarf eines PKW mit einer Photovoltaik-Anlage zu produzieren, wäre eine Fläche von grob 13 Quadratmeter erforderlich. Wenn alle der rund vier Millionen Autos in Österreich mit Sonnenstrom fahren sollen, wird dafür eine Fläche 55 Quadratkilometern nötig. "Das sind nur 0,07% unseres Staatsgebietes." "Wir dürfen unsere Städte nicht noch weiter aufheizen und noch unwirtlicher machen", schloss der Klimaschutzbeauftragte, "die Alternativen sind da, um Mobilität, Lebensqualität und Klimaschutz zu vereinbaren!"
[quelle: apa ots]
Wien # Im Vorfeld des Wiener Donauinselfestes stellte Andreas Wabl, Noch-Klimaschutzbeauftragter von Noch-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, die neue Generation von Elektromobilen vor: Die kleine Flotte bestehend aus Auto, Motorrad, Roller und motorgestütztes Fahrrad wird mit Sonnen-Strom aus Photovoltaikanlagen betrieben.
Diese Fahrzeuge seien nicht nur klimafreundlich sondern auch Sparmeister. "Ein Auto verbraucht in Österreich im Jahr durchschnittlich rund 840 Liter Benzin, das wiederum grob 1100 Euro im Jahr verschlingt!", erläuterte Wabl. "Ein Elektroauto hingegen benötigt, weil der Elektromotor einen vierfach besseren Wirkungsgrad als der Verbrennungsmotor aufweist, nur ein Viertel der Energie, also rund 1.875 kWh um nur 340 Euro." Der Wirkungsgrad des Elektromotors liege bereits über 80 Prozent, bei Ottomotoren liege die Energieausbeute nur bei knapp 20 Prozent: "Allein mit der verlorenen Energie von traditionellen Autos könnten sämtliche Häuser in Österreich geheizt werden.", erklärt Wabl.
Zusätzlich denkbarer Nutzen der neuen Generation von Elektroautos: Ein Auto fahre durchschnittlich 200 Stunden im Jahr, die restliche Zeit könne das Elektroauto als Energiespeicher genutzt werden. "Österreichs Wagenflotte könnte ein zweites Kaprun werden.", so Wabl. Die Zukunft der Mobilität liege daher nicht beim Biosprit, sondern, so Wabl, im flächendeckenden Einsatz der Elektromotoren. Nicht nur Autos, auch Busse und LKWs, könnten umgestellt werden, wenn das Netz an Stromtankstellen einmal ausgebaut ist. Dieser Ausbau, entsprechende Förderungen vorausgesetzt, sei durchaus möglich.
Um die 1.875 kWh für den Jahresbedarf eines PKW mit einer Photovoltaik-Anlage zu produzieren, wäre eine Fläche von grob 13 Quadratmeter erforderlich. Wenn alle der rund vier Millionen Autos in Österreich mit Sonnenstrom fahren sollen, wird dafür eine Fläche 55 Quadratkilometern nötig. "Das sind nur 0,07% unseres Staatsgebietes." "Wir dürfen unsere Städte nicht noch weiter aufheizen und noch unwirtlicher machen", schloss der Klimaschutzbeauftragte, "die Alternativen sind da, um Mobilität, Lebensqualität und Klimaschutz zu vereinbaren!"
[quelle: apa ots]
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