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Auch heuer wollen wir wieder Ihre Meinung zum Thema Elektromobilität erfahren. 2011 war ja ein sehr "abwechslungsreiches" Jahr aus Sicht der Interessen für ein Elektroauto. Sie können also gespannt sein auf den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011.

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Markt für Elektroautos wächst dynamisch

26 May 2009

Die Zukunft für Europas Automarkt liegt bei den Elektrofahrzeugen: Der Unternehmensberater Frost & Sullivan geht davon aus, dass dieser Markt bis 2015 ein Volumen von bis zu 480.000 Einheiten erreicht. Letztes Jahr lag die Schätzung noch bei 250.000. Seine Revidierung begründet das Unternehmen mit der Veränderung der Angebotsdynamik, berichtet VisAvis.

„Angesichts der gegenwärtigen Lage der Autoindustrie, der Abhängigkeit vom Öl und der verfügbaren Technologien ist es Zeit für einen Wandel – und dafür sind Elektrofahrzeuge die richtige Wahl“, erklärt Anjan Hemanth Kumar, Senior Research Analyst bei Frost & Sullivan. Die Nachfrage steigt bei Zulieferern, Versorgungseinrichtungen sowie bei den Fahrzeugherstellern selbst. Doch für einen Durchbruch sind staatliche Subventionen und Kaufanreize vonnöten. „Wir glauben, dass den Regierungen eine zentrale Rolle bei der Realisierung des Traums von einer ‚echten grünen Mobilität‘ zukommt.“

Derzeit gebe es in Europa zwar einige wichtige staatliche Initiativen in diese Richtung. Doch im Bereich der Kommerzialisierung herrscht nach wie vor Nachholbedarf. Kaufanreize sind nur ansatzweise gegeben. Deutsche Käufer werden beispielsweise fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit. In unseren Nachbarländern Frankreich, Belgien, Österreich und den Niederlanden setzen die Regierungen auf unklar definierte Förderungen von umweltfreundlichen Fahrzeugen. Italien behält diese beiden Möglichkeiten lediglich einzelnen Regionen vor. Dänemark befreit die Käufer von Elektroautos von der 180 Prozent Steuer, die üblicherweise beim Kauf eines Neuwagens anfällt. Die britische Regierung plant, ebensolche Käufer mit einem einmaligen Bonus von bis zu 5.000 Pfund zu belohnen.

„Es liegt in der Macht der Regierungen, die Standardisierung von Batterien und Infrastruktur zu beeinflussen und die grüne Bewegung in der Automobilindustrie zu stärken“, so Kumar. „Bei den Elektrofahrzeugen hat Europa die wichtige Chance, in der Entwicklung von Batterietechnologien die Führungsrolle zu übernehmen. Einheimischen Herstellern könnten Anreize gegeben werden, Arbeitsplätze in Westeuropa zu schaffen und zu halten, statt sie nach Fernost zu verlagern, wie dies gegenwärtig der Fall ist.“

Kumar betont die Notwendigkeit von klar geregelten Subventionen für die Verbraucher sowie einem ausreichend vorhandenen Angebot. „Das ist ein Problem, da es bisher nicht genügend Elektrofahrzeuge auf den Straßen gibt, deren Halter in den Genuss von Fördermitteln kommen können. Die meisten Modelle werden frühestens 2011 zu kaufen sein.“ Frost & Sullivan empfiehlt den Regierungen daher, im ersten Jahr für mindestens vier Ladestationen pro Elektroauto zu sorgen. Diese Zahl könnte nach fünf Jahren auf 2,5 Ladestationen reduziert werden. Eine Schnelllade-Infrastruktur wäre ebenfalls sinnvoll.

[quelle: visavis]

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