| Wintertest: Stromfahren testet Elektoautos bei Minustemperaturen Wien# In den letzten Tagen hat das Team von Stromfahren für den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011 mehrere Elektroautos bei Minustemperaturen in Ostösterreich getestet. Fazit: Alles was sich 'Zero Emission' brüstet, führt eine Komfort-Heizung mit dem Stromverbrauch von ca. zwei Damen-Föhns mit. Wie sich das auf Energieverbrauch, Reichweite (und Wohlbefinden) während der Fahrt auswirkt, finden Sie exklusiv in der Rubrik 'Fahrzeugvergleich' des Jahresberichts, der in einigen Tagen erscheint. |
Wien: Prämie für alte Fahrräder, keine Förderung für Elektrofahrzeuge
Die Stadt Wien vergibt ab heute eine "Verschrottungsprämie" für Fahrräder: 70 Euro können Radler für die Abgabe eines alten Gefährts lukrieren, wenn sie den Kauf eines neuen nachweisen. Die Aktion ist aber vorerst bregrenzt, berichtet orf.at.
Man verbessere mit der Aktion zwar nicht die Schadstoffbilanz wie bei der Auto-Abwrackprämie, aber die Verkehrssicherheit dank neuerer Radtechnik auf den Straßen. Zunächst ist die Aktion auf 500 Räder begrenzt, sie werde aber bei entsprechendem Andrang verlängert - "allerdings auf ewig auch nicht", unterstrich Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) am Montag in einer Pressekonferenz.
Abgewickelt wird das Projekt über den ARBÖ, bei dem das Rad abgegeben werden muss. Es müsse der Straßenverkehrsordnung entsprechen und der Interessent sich vorher auf einer Website angemeldet haben, erläuterte Geschäftsführer Herbert Hübner die Modalitäten.
Anm.d.Red.: Solange nicht sämtliche Fahrräder in Wien die Umwelt dauerhaft schädigen (siehe Foto), sollten die insgesamt € 35.000,- (Wahlzuckerl?) besser direkt dem Verein zugute kommen.
Diejenigen, die es nicht mehr auf die Liste der 500 schaffen, können sich auf eine Warteliste eintragen und rutschen automatisch nach, sollte ein potenzieller Prämienempfänger nicht innerhalb von sieben Tagen beim ARBÖ auftauchen. Der Interessent muss die höchstens 14 Tage alte Rechnung eines österreichischen Fahrradhändlers für ein Fahrrad vorweisen, das zumindest 140 Euro gekostet hat. Auch müssen Abwracker ihren Ausweis dabeihaben und nachweisen, dass sie einen Wiener Hauptwohnsitz haben. Dann gibt es im Idealfall die Prämie von 70 Euro bar auf die Hand.
Die Alträder werden von der Fahrradwerkstatt des Resozialisierungsvereins 'Neustart' aufbereitet und entweder wieder verkauft oder an Bedürftige abgegeben, so Geschäftsführerin Susanne Artner-Aigner.
Alles in allem gehe es um mehr Sicherheit auf der Straße, so Schicker, der darauf verwies, dass trotz eines höheren Radverkehrsanteils die Zahl der Unfälle sinke: "Die Unfallzahlen im Radverkehr gingen in Wien in den letzten drei Jahren um zehn Prozent zurück." Und das, obwohl die Wiener mittlerweile 720.000 Kilometer täglich radeln, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag in einer Aussendung berichtete.
Weiterhin keine Förderung für Elektroautos in Wien
Ein 'Running Gag' kursiert derzeit in Österreichs Erneuerbare Energie-Branche:
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Ganz Österreich fördert Elektrofahrzeuge. |
Stromfahren empfiehlt, sich wöchentlich über Änderungen bei der Förderung für Elektroautos zu erkundigen: Am besten direkt beim Büro der Wiener Umweltstadträtin Mag. Uli Sima unter Tel. +43 1 4000 81341 oder per email: ulli.sima@wien.gv.at sowie hier.
[quelle: orf.at/stromfahren]
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