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Aus für Erdgas und SuperEthanol bei Citroen
24 Sep 2009
Ab sofort bietet Citroen Österreich keine Serienmodelle mehr an, die mit Erdgas oder SuperEthanol betrieben werden können. Das berichtet 'saubereautos.at'
Ab sofort bietet Citroen Österreich keine Serienmodelle mehr an, die mit Erdgas oder SuperEthanol betrieben werden können. Das berichtet 'saubereautos.at'
"Es kann nicht die Aufgabe der Automobilindustrie allein sein, die Käufer für alternativ betriebene Fahrzeuge zu begeistern", sagt Citroen Österreich. SuperEthanol- und Erdgasfahrzeuge im Programm zu haben, für die sich kaum einer interessiert, ist ein unnötiger Aufwand, der genau zu jenem Schritt führt, den der österreichische Importeur nun unternimmt: Das Streichen der entsprechenden Modelle aus dem Angebot.Im Falle SuperEthanol sei es die fehlende Infrastruktur, die die Attraktivität derartiger Modelle schmälert. Die Zahl an entsprechenden Tankstellen in Österreich ist tatsächlich gering. Dennoch erwähnenswert: Die Verdoppelung der Anzahl an SuperEthanol-Versorgungspunkten von zehn auf 20 seit Jahresbeginn mag zwar in absoluten Zahlen noch immer unbedeutend erscheinen, könnte aber doch zumindest ein positives Signal für die Zukunft bedeuten.
Für Citroen ist das dennoch zu wenig, das Modell C4 Bioflex ist hierzulande (vorerst einmal) Geschichte und das ohnehin nicht allzu große Angebot an SuperEthanol-Modellen um ein Fahrzeug ärmer.Im Erdgas-Bereich liegt der Fall anders: 150 CNG-Tankstellen sind in Österreich zur Zeit in Betrieb und auch deren Zahl steigt ständig weiter. Eine flächendeckende Versorgung ist also in jedem Fall gewährleistet. Außerdem wird von verschiedenen Energieversorgern kräftig die Werbetrommel für Erdgas als Kraftstoff gerührt. Dennoch konnte Citroen vom Aufschwung am CNG-Fahrzeugmarkt nicht profitieren. Waren es 2008 insgesamt 21 Exemplare der entsprechenden C3- und Berlingo-Versionen, so wurden heuer nur noch sechs Fahrzeuge abgesetzt.
Wobei es zumindest für die Streichung des Modells C3 einen guten Grund gibt: Im Herbst kommt der komplett überarbeitete Nachfolger auf den Markt, für den (noch?) keine Erdgasvariante vorgesehen ist. Übrigens bleiben in Österreich auf den Erdgasbetrieb umgebaute Citroen-Modelle, wie der C8 des CNG-Spezialisten Infinite (siehe Fahrbericht im Infokasten rechts oben), von Citroens Schritt unberührt. Kurioserweise meldet gleichzeitig Renault Österreich einen neuen Absatzrekord für SuperEthanol-Fahrzeuge und begründet diesen mit dem NoVA-Bonus, der Förderung des Landes Niederösterreich und dem umfangreichen Angebot an entsprechenden Fahrzeugen im eigenen Programm, das die Modelle Modus, Clio, Kangoo, Mégane, Scénic und Grand Scénic umfasst.
Ob in diesem Fall die Konzentration auf eine einzige alternative Antriebsart (Erdgasfahrzeuge gibt es im Renault-Programm nicht) der Schlüssel zum Erfolg ist? Oder ist die Steigerung auf ein besonderes Engagement der Renault-Händler zurückzuführen, die die Kunden über den Umweltvorteil und etwaige Förderungen genau informieren?
Anm.d.Red.: 'saubereautos.at' (Verlag Johannes Mautner Markhof) berichtet unter dem Begriff 'sauber' über folgende Themen: Benzin/Diesel/Erdgas/Autogas/Hybrid/SuperEthanol/andere Biokraftstoffe/ .....
[quelle: saubere autos.at]
Für Citroen ist das dennoch zu wenig, das Modell C4 Bioflex ist hierzulande (vorerst einmal) Geschichte und das ohnehin nicht allzu große Angebot an SuperEthanol-Modellen um ein Fahrzeug ärmer.Im Erdgas-Bereich liegt der Fall anders: 150 CNG-Tankstellen sind in Österreich zur Zeit in Betrieb und auch deren Zahl steigt ständig weiter. Eine flächendeckende Versorgung ist also in jedem Fall gewährleistet. Außerdem wird von verschiedenen Energieversorgern kräftig die Werbetrommel für Erdgas als Kraftstoff gerührt. Dennoch konnte Citroen vom Aufschwung am CNG-Fahrzeugmarkt nicht profitieren. Waren es 2008 insgesamt 21 Exemplare der entsprechenden C3- und Berlingo-Versionen, so wurden heuer nur noch sechs Fahrzeuge abgesetzt.
Wobei es zumindest für die Streichung des Modells C3 einen guten Grund gibt: Im Herbst kommt der komplett überarbeitete Nachfolger auf den Markt, für den (noch?) keine Erdgasvariante vorgesehen ist. Übrigens bleiben in Österreich auf den Erdgasbetrieb umgebaute Citroen-Modelle, wie der C8 des CNG-Spezialisten Infinite (siehe Fahrbericht im Infokasten rechts oben), von Citroens Schritt unberührt. Kurioserweise meldet gleichzeitig Renault Österreich einen neuen Absatzrekord für SuperEthanol-Fahrzeuge und begründet diesen mit dem NoVA-Bonus, der Förderung des Landes Niederösterreich und dem umfangreichen Angebot an entsprechenden Fahrzeugen im eigenen Programm, das die Modelle Modus, Clio, Kangoo, Mégane, Scénic und Grand Scénic umfasst.
Ob in diesem Fall die Konzentration auf eine einzige alternative Antriebsart (Erdgasfahrzeuge gibt es im Renault-Programm nicht) der Schlüssel zum Erfolg ist? Oder ist die Steigerung auf ein besonderes Engagement der Renault-Händler zurückzuführen, die die Kunden über den Umweltvorteil und etwaige Förderungen genau informieren?
Anm.d.Red.: 'saubereautos.at' (Verlag Johannes Mautner Markhof) berichtet unter dem Begriff 'sauber' über folgende Themen: Benzin/Diesel/Erdgas/Autogas/Hybrid/SuperEthanol/andere Biokraftstoffe/ .....
[quelle: saubere autos.at]
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