| Wintertest: Stromfahren testet Elektoautos bei Minustemperaturen Wien# In den letzten Tagen hat das Team von Stromfahren für den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011 mehrere Elektroautos bei Minustemperaturen in Ostösterreich getestet. Fazit: Alles was sich 'Zero Emission' brüstet, führt eine Komfort-Heizung mit dem Stromverbrauch von ca. zwei Damen-Föhns mit. Wie sich das auf Energieverbrauch, Reichweite (und Wohlbefinden) während der Fahrt auswirkt, finden Sie exklusiv in der Rubrik 'Fahrzeugvergleich' des Jahresberichts, der in einigen Tagen erscheint. |
RWE und Kelag errichten 25 Stromtankstellen in Kärnten
10 Oct 2009
In den letzten Tagen häufen sich 'emissionsfreie' Meldungen aus Kärnten:
Gemeinsam mit RWE-Konzern ist ein Elektro-Tankstellennetz in Zentralkärnten bis zum Jahr 2012 geplant. Ein Kooperationsvertrag wurde bereits abgeschlossen.
Die Kelag und ihr deutscher Miteigentümer RWE wollen im Kärntner Zentralraum eine Pilotregion für Elektroautos aufbauen und haben dafür einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Bis zum Jahr 2012 wollen sie gemeinsam bis zu 25 Stromtankstellen im Wörthersee-Großraum Villach-Klagenfurt-St. Veit errichten. "Wir wollen gemeinsam mit Partnern wie Siemens und Apcoa eine Infrastruktur für Elektromobilität aufbauen", erklärte RWE-Vorstand Rolf Martin Schmitz Dienstagabend im Congress Center Villach.
Positive Bilanz
Dort zogen Kelag-Aufsichtsratschef Günther Pöschl und RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann eine positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit. "Die achtjährige Partnerschaft von Kelag und RWE verlief ohne Wirbel und Konflikte", sagte Pöschl. Mit dem starken Partner könne die Kelag heuer 170 Millionen Euro investieren. Gemeinsam mit der RWE sind auch Projekte in Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina geplant.
"Wir blicken neidvoll auf die Kelag", sagte Großmann unter Hinweis auf ihren hohen Wasserkraft-Anteil. "Österreich hat eine privilegierte Lage in Europa. Von einem 70-prozentigen Wasserkraft-Anteil in der Stromerzeugung können andere Länder nur träumen." Für den RWE-Chef ist die Kernenergie "ein wichtiger Anteil in einem Energiemix für eine klimafreundliche Stromerzeugung", berichtet die 'Kleine Zeitung'.
In Deutschland spare die Kernenergie im Jahr 55 Millionen Tonnen CO2 - "gleich viel, wie der gesamte Autoverkehr von 50 Millionen Fahrzeugen in Deutschland im Jahr ausstößt", verteidigte Großmann den Atomstrom. Nach der deutschen Wahl darf die RWE von der künftigen CDU/CSU-FDP-Koalition mit einer Verlängerung der Laufzeit ihrer Kernkraftwerke rechnen. Ausführlich beschrieb Großmann Investitionen in erneuerbare Energie wie Windparks in der Nordsee. "Bis 2020 investieren wir jährlich eine Milliarde Euro in erneuerbare Energie", sagte der RWE-Boss.
[quelle: kleine zeitung]
Gemeinsam mit RWE-Konzern ist ein Elektro-Tankstellennetz in Zentralkärnten bis zum Jahr 2012 geplant. Ein Kooperationsvertrag wurde bereits abgeschlossen.
Die Kelag und ihr deutscher Miteigentümer RWE wollen im Kärntner Zentralraum eine Pilotregion für Elektroautos aufbauen und haben dafür einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Bis zum Jahr 2012 wollen sie gemeinsam bis zu 25 Stromtankstellen im Wörthersee-Großraum Villach-Klagenfurt-St. Veit errichten. "Wir wollen gemeinsam mit Partnern wie Siemens und Apcoa eine Infrastruktur für Elektromobilität aufbauen", erklärte RWE-Vorstand Rolf Martin Schmitz Dienstagabend im Congress Center Villach.
Positive Bilanz
Dort zogen Kelag-Aufsichtsratschef Günther Pöschl und RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann eine positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit. "Die achtjährige Partnerschaft von Kelag und RWE verlief ohne Wirbel und Konflikte", sagte Pöschl. Mit dem starken Partner könne die Kelag heuer 170 Millionen Euro investieren. Gemeinsam mit der RWE sind auch Projekte in Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina geplant.
"Wir blicken neidvoll auf die Kelag", sagte Großmann unter Hinweis auf ihren hohen Wasserkraft-Anteil. "Österreich hat eine privilegierte Lage in Europa. Von einem 70-prozentigen Wasserkraft-Anteil in der Stromerzeugung können andere Länder nur träumen." Für den RWE-Chef ist die Kernenergie "ein wichtiger Anteil in einem Energiemix für eine klimafreundliche Stromerzeugung", berichtet die 'Kleine Zeitung'.
In Deutschland spare die Kernenergie im Jahr 55 Millionen Tonnen CO2 - "gleich viel, wie der gesamte Autoverkehr von 50 Millionen Fahrzeugen in Deutschland im Jahr ausstößt", verteidigte Großmann den Atomstrom. Nach der deutschen Wahl darf die RWE von der künftigen CDU/CSU-FDP-Koalition mit einer Verlängerung der Laufzeit ihrer Kernkraftwerke rechnen. Ausführlich beschrieb Großmann Investitionen in erneuerbare Energie wie Windparks in der Nordsee. "Bis 2020 investieren wir jährlich eine Milliarde Euro in erneuerbare Energie", sagte der RWE-Boss.
[quelle: kleine zeitung]
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