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Nissan Leaf 2010 in Großserie
29 Oct 2009
Die Japaner preisen ihren Leaf als ausgereift für die Großserie an,während andere Hersteller Kleinserienflotten mit Elektromotor auf der Straße haben. Auf der Motorshow in Tokio feierte Entwickler Toshimi Abo den Nissan Leaf als erstes designiertes Elektroauto für die Großserie berichtet „welt.de“. Eigens um den Batteriepack herum konstruiert, soll er Ende nächsten Jahres in Japan, den USA und in Europa in den Handel kommen. „Schon in den ersten beiden Jahren wollen wir jeweils 50.000 bis 60.000 Leaf bauen. Und danach noch deutlich mehr“, stellt Abo in Aussicht.
Auf den ersten Blick sieht der Leaf aus wie ein im Windkanal rund geschliffener Tiida: Mit 4,45 Metern Länge, 1,77 Metern Breite und 2,70 Metern Radstand in der Kompaktklasse zu Hause, bietet er Platz für fünf Personen und taugt deshalb tatsächlich zum einzigen Auto eines Haushalts. Unter dem Blech befinden sich die Besonderheiten: der Luftwiderstand wurde mit neuem Design und einem vollkommen verkleideten Unterboden deutlich reduziert, und das so genannte Packaging ist anders als üblich: Wo normale Autos einen Benziner oder Diesel haben, steckt beim Leaf der kleine E-Motor. Der Tank fällt weg und stattdessen sitzt man leicht erhöht auf einem Berg von Lithium-Ionen-Batterien. Insgesamt 48 Module mit jeweils vier Zellen haben die Japaner im Wagenboden versteckt. Zusammen haben sie eine Kapazität von 24 Kilowattstunden, die für 160 Kilometer reichen.
„Für den Alltag ist das mehr als genug“, sagt Entwickler Abo. Laut Statistik fahren weltweit über 80 Prozent aller Autofahrer weniger als 100 Kilometer pro Tag. Wo andere Hersteller ihren Kunden die Angst vor dem Ende der Reichweite mit einem so genannten Range-Extender nehmen, einen Benziner als Notstromaggregat einbauen, setzt Nissan auf intelligente Elektronik für das Akkumanagement: Das Navigationssystem zeigt immer die noch erreichbaren Ladestationen für Hin- und Rückweg, und die Klimaanlage lässt sich mit dem Mobiltelefon schon beim geparkten Auto aktivieren, so dass fürs Kühlen der Strom aus der Steckdose und nicht aus dem Akku genutzt wird. Auch die Ladezeiten kann man wie mit dem Wecker einstellen, um daheim günstigen Nachtstrom zu tanken.
Bei einer ersten Testfahrt macht das Elektroauto eine gute Figur: Wie jeder Stromer wird auch der Leaf ein solider Sprinter, weil beim Elektromotor das maximale Drehmoment sofort beim Start zur Verfügung steht. Wie bei jedem anderen Elektroauto wird die Luft nimmt die Beschleunigungsgeschwindigkeit rasch ab, sodass man jenseits von maximal 80 km/h etwas Geduld mitbringen muss. Außerdem regeln die Japaner den Wagen mit Rücksicht auf die Reichweite bei 140 km/h ab. Auch dafür gibt es eine Erklärung anhand einer Statistik: Die meisten Berufspendler sind im städtischen Einzugsgebiet unterwegs – und da darf man in der Regel ohnehin nicht schneller fahren.
Nachdem die Technik jetzt ihren ersten Funktionsbeweis erbracht hat und das Design enthüllt wurde, bleibt als letztes Geheimnis noch der Preis. Dieser wird allerdings nicht verraten. Verraten wird etwas ganz Anderes: „Bei diesem einen Auto soll es nicht bleiben“, verspricht der europäische Marketingvorstand Simon Thomas
(quelle: „welt.de“)
Die Japaner preisen ihren Leaf als ausgereift für die Großserie an,während andere Hersteller Kleinserienflotten mit Elektromotor auf der Straße haben. Auf der Motorshow in Tokio feierte Entwickler Toshimi Abo den Nissan Leaf als erstes designiertes Elektroauto für die Großserie berichtet „welt.de“. Eigens um den Batteriepack herum konstruiert, soll er Ende nächsten Jahres in Japan, den USA und in Europa in den Handel kommen. „Schon in den ersten beiden Jahren wollen wir jeweils 50.000 bis 60.000 Leaf bauen. Und danach noch deutlich mehr“, stellt Abo in Aussicht.
Auf den ersten Blick sieht der Leaf aus wie ein im Windkanal rund geschliffener Tiida: Mit 4,45 Metern Länge, 1,77 Metern Breite und 2,70 Metern Radstand in der Kompaktklasse zu Hause, bietet er Platz für fünf Personen und taugt deshalb tatsächlich zum einzigen Auto eines Haushalts. Unter dem Blech befinden sich die Besonderheiten: der Luftwiderstand wurde mit neuem Design und einem vollkommen verkleideten Unterboden deutlich reduziert, und das so genannte Packaging ist anders als üblich: Wo normale Autos einen Benziner oder Diesel haben, steckt beim Leaf der kleine E-Motor. Der Tank fällt weg und stattdessen sitzt man leicht erhöht auf einem Berg von Lithium-Ionen-Batterien. Insgesamt 48 Module mit jeweils vier Zellen haben die Japaner im Wagenboden versteckt. Zusammen haben sie eine Kapazität von 24 Kilowattstunden, die für 160 Kilometer reichen. „Für den Alltag ist das mehr als genug“, sagt Entwickler Abo. Laut Statistik fahren weltweit über 80 Prozent aller Autofahrer weniger als 100 Kilometer pro Tag. Wo andere Hersteller ihren Kunden die Angst vor dem Ende der Reichweite mit einem so genannten Range-Extender nehmen, einen Benziner als Notstromaggregat einbauen, setzt Nissan auf intelligente Elektronik für das Akkumanagement: Das Navigationssystem zeigt immer die noch erreichbaren Ladestationen für Hin- und Rückweg, und die Klimaanlage lässt sich mit dem Mobiltelefon schon beim geparkten Auto aktivieren, so dass fürs Kühlen der Strom aus der Steckdose und nicht aus dem Akku genutzt wird. Auch die Ladezeiten kann man wie mit dem Wecker einstellen, um daheim günstigen Nachtstrom zu tanken.
Bei einer ersten Testfahrt macht das Elektroauto eine gute Figur: Wie jeder Stromer wird auch der Leaf ein solider Sprinter, weil beim Elektromotor das maximale Drehmoment sofort beim Start zur Verfügung steht. Wie bei jedem anderen Elektroauto wird die Luft nimmt die Beschleunigungsgeschwindigkeit rasch ab, sodass man jenseits von maximal 80 km/h etwas Geduld mitbringen muss. Außerdem regeln die Japaner den Wagen mit Rücksicht auf die Reichweite bei 140 km/h ab. Auch dafür gibt es eine Erklärung anhand einer Statistik: Die meisten Berufspendler sind im städtischen Einzugsgebiet unterwegs – und da darf man in der Regel ohnehin nicht schneller fahren.
Nachdem die Technik jetzt ihren ersten Funktionsbeweis erbracht hat und das Design enthüllt wurde, bleibt als letztes Geheimnis noch der Preis. Dieser wird allerdings nicht verraten. Verraten wird etwas ganz Anderes: „Bei diesem einen Auto soll es nicht bleiben“, verspricht der europäische Marketingvorstand Simon Thomas
(quelle: „welt.de“)
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