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Auch heuer wollen wir wieder Ihre Meinung zum Thema Elektromobilität erfahren. 2011 war ja ein sehr "abwechslungsreiches" Jahr aus Sicht der Interessen für ein Elektroauto. Sie können also gespannt sein auf den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011.

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GM setzt auf den Volt/Ampera

07 Dec 2009

Bob Lutz, Marketingchef von GM, musste in letzter Minute für seinen Ex-Vorstandschef Fritz Henderson einspringen. Auf der Automesse in Los Angeles erklärte er vor der versammelten Autowelt , wie GM die schwerste Krise aller Zeiten überwinden kann. Er weiß, wie dringend der Konzern einen Hoffnungsträger braucht. Ein Auto, das anders ist als alle anderen: den Chevrolet Volt vielleicht, den GM jetzt in Los Angeles präsentiert.

Seit die Benzinpreise in Amerika im Sommer 2008 kurz auf mehr als 4 $ pro Gallone gestiegen waren, hat GM den Volt zur Zauberwaffe gegen alle Probleme stilisiert. Ende 2010 soll der Hoffnungsträger, der mit einem Elektromotor und einem Verbrennungsmotor ausgestattet ist, auf den Markt kommen. Stolze 7500 $ will die Regierung pro Auto zuschießen. I In Kalifornien entwirft Lutz die Zukunft: "Wir richten unseren Fokus auf die grüne Technologie", sagt er. "Im nächsten Monat starten wir eine eigene Batterieproduktion." Lutz hat verstanden. Es geht nicht mehr nur um Pferdestärken, nun dominiert die unbequeme Frage, wie viele Meilen das Auto mit einer Gallone Benzin fahren kann, so die "ftd.de"

Diese Frage kommt Lutz gerade recht. "Es geht darum, die Abhängigkeit vom Öl zu beenden", wiederholt er die politische Forderung Obamas. "Der Volt kann 40 Meilen fahren, ohne einen einzigen Tropfen Benzin zu verbrauchen." Das Konzept, möglichst weit mit Strom zu fahren und den Benzinmotor erst dann zu starten, wenn die Batterie leer ist, kommt auch in Amerika gut an. Drei von vier Berufstätigen könnten täglich zur Arbeit fahren, ohne den Verbrennungsmotor jemals zu starten. Ob die Amerikaner aber bereit sind, dafür 30.000 $ auszugeben, ist eine andere Frage "Wir müssen daher über die Jahre die Benzinsteuer deutlich erhöhen. Nur wenn das Benzin teurer wird, können sich Elektroautos im Wettbewerb behaupten."

Bis GM mit dem Volt den Massenmarkt bedienen kann, werden allerdings noch viele Jahre vergehen. "Die Euphorie über Elektroautos und Hybridfahrzeuge ist riesengroß ..... ", warnt Lutz. "Alle Hybridfahrzeuge zusammen haben einen Marktanteil unter drei Prozent. Gefühlt könnte man meinen, es wären schon 30 Prozent." Genau diese Euphorie braucht GM in diesen Tagen - vor allem für das eigene Image. Mit dem Volt will der Konzern aufbrechen in ein neues, besseres Leben. "Später einmal werden wir zurückblicken auf dieses große Jahr des Fortschritts", schwärmt Lutz.
 

(quelle: „ftd.de)
 



 

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