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2009 als 'Jahr der Elektroautos'
30 Dec 2009
Den Auftakt machte BMW auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf im März mit der Präsentation seiner Flotte an Mini Es. Der Mini Es verfügt über 5088 Lithium-Ionen-Batteriezellen.
Ebenfalls im März präsentierte Tesla eine neue Version seines Elektroautos. Das 'Model S' hat fünf Türen und einen starken Elektroantrieb mit einer Reichweite von 483km. Sparversionen mit geringerer Akkukapazitäthaben Reichweiten von 370km, beziehungsweise 257km haben. Die Geschwindigkeit wird von Tesla Motors auf etwa 210km/h elektronisch beschränkt. Damit will das Unternehmen ab 2011 in den Massenmarkt einsteigen. Um das Fahrzeug produzieren zu können, will CEO Elon Musk bis zu 350 Millionen Dollar von der Regierung leihen.
Im Sommer dann sorgten Siemens und Ruf Automobile für einen elektrischen Paukenschlag: Auf Basis eines Porsche 997 entwickelten sie den Prototypen eines Elektro-Sportwagens - den 'eRuf Greenster'. Im Laufe des Jahres stellten sie den Wagen auf praktisch allen gängigen Messen und Events aus und ließen ihn Ende des Jahres auf der Klimakonferenz in Kopenhagen zwischen den Veranstaltungsorten shutteln. Der „eRuf Greenster“ hat eine Reichweite von etwa 200km.
Anm.d. Red.: Einen Porsche als 'Elektroauto' umzubauen (Preis: ca € 180.000) ist - neben dem Smart ED (knapp 1 Tonne Leergewicht, ab € 40.000 im Leasing-Modell) wohl das 'energietechnisch dümmste', das man tun kann. Das Marketing von Mercedes dagegen ist unschlagbar.
Kurze Zeit darauf präsentierte Auto Veredler Brabus eine E-Version des Smart. Der Brabus Electric Drive zieht die nötige Energie aus Elektromotor und Akkus. Als besonderen Gimmick gibt es wie auch beim Tesla Roadster einen Geräuschgenerator.Im September dann trumpften die Elektroflitzer erstmals groß auf. Die IAA in Frankfurt stand ganz in ihrem Zeichen. Noch tiefer in die Materie tastete sich die eCarTec, die 1. Internationale Messe für Elektromobilität, Mitte Oktober 2009 in München vor. Hier wurden ernsthafte Elektrokonzepte präsentiert. Neben den etablierten Automobilhersteller präsentierten viele kleine Mittelständler wie zum Beispiel Lord, Iseki oder EVA Fahrzeugtechnik ihre Modelle.
(quelle: „silicon.de“)
2009 war das Jahr der Elektroautos. Zunächst tröpfchenweise, dann geballt stellten die Fahrzeugbauer immer neue voll- oder halbelektrische Modelle vor.
Den Auftakt machte BMW auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf im März mit der Präsentation seiner Flotte an Mini Es. Der Mini Es verfügt über 5088 Lithium-Ionen-Batteriezellen.
Ebenfalls im März präsentierte Tesla eine neue Version seines Elektroautos. Das 'Model S' hat fünf Türen und einen starken Elektroantrieb mit einer Reichweite von 483km. Sparversionen mit geringerer Akkukapazitäthaben Reichweiten von 370km, beziehungsweise 257km haben. Die Geschwindigkeit wird von Tesla Motors auf etwa 210km/h elektronisch beschränkt. Damit will das Unternehmen ab 2011 in den Massenmarkt einsteigen. Um das Fahrzeug produzieren zu können, will CEO Elon Musk bis zu 350 Millionen Dollar von der Regierung leihen.
Im Sommer dann sorgten Siemens und Ruf Automobile für einen elektrischen Paukenschlag: Auf Basis eines Porsche 997 entwickelten sie den Prototypen eines Elektro-Sportwagens - den 'eRuf Greenster'. Im Laufe des Jahres stellten sie den Wagen auf praktisch allen gängigen Messen und Events aus und ließen ihn Ende des Jahres auf der Klimakonferenz in Kopenhagen zwischen den Veranstaltungsorten shutteln. Der „eRuf Greenster“ hat eine Reichweite von etwa 200km.Anm.d. Red.: Einen Porsche als 'Elektroauto' umzubauen (Preis: ca € 180.000) ist - neben dem Smart ED (knapp 1 Tonne Leergewicht, ab € 40.000 im Leasing-Modell) wohl das 'energietechnisch dümmste', das man tun kann. Das Marketing von Mercedes dagegen ist unschlagbar.
Kurze Zeit darauf präsentierte Auto Veredler Brabus eine E-Version des Smart. Der Brabus Electric Drive zieht die nötige Energie aus Elektromotor und Akkus. Als besonderen Gimmick gibt es wie auch beim Tesla Roadster einen Geräuschgenerator.Im September dann trumpften die Elektroflitzer erstmals groß auf. Die IAA in Frankfurt stand ganz in ihrem Zeichen. Noch tiefer in die Materie tastete sich die eCarTec, die 1. Internationale Messe für Elektromobilität, Mitte Oktober 2009 in München vor. Hier wurden ernsthafte Elektrokonzepte präsentiert. Neben den etablierten Automobilhersteller präsentierten viele kleine Mittelständler wie zum Beispiel Lord, Iseki oder EVA Fahrzeugtechnik ihre Modelle.(quelle: „silicon.de“)
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