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Auch heuer wollen wir wieder Ihre Meinung zum Thema Elektromobilität erfahren. 2011 war ja ein sehr "abwechslungsreiches" Jahr aus Sicht der Interessen für ein Elektroauto. Sie können also gespannt sein auf den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011.

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Neuartige Batterie für Elektroautos

02 Jan 2010

Mit dem Jahreswechsel endete ein Jahrzehnt, das randvoll war mit technischen Innovationen.

Auch alternative Antriebsformen gewannen und gewinnen immer mehr an Bedeutung. So sieht ein ehrgeiziger Plan der deutschen Bundesregierung vor, dass bis 2020 nicht weniger als eine Million Elektroautos in Deutschland verkauft werden sollen. Bis dahin müssen allerdings noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Vor allem die Frage des Energiespeichers ist noch nicht befriedigend gelöst. Lithium-Ionen-Akkus haben das Problem, dass es mehrere Stunden dauert, sie zu laden. Der Aufenthalt an der Tankstelle würde zur Geduldsprobe. Eine Alternative sehen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal bei Karlsruhe jetzt in einer neuartigen sogenannten Redox-Flow-Batterie. Der Vorteil dieser vom ICT entwickelten Akkus: Sind sie leer, könnte man an der Tankstelle einfach die entladene Elektrolytflüssigkeit gegen frisch geladene austauschen. Der Vorgang würde nicht länger dauern, als Benzin zu tanken, berichtet "welt.de"
Das Prinzip von Redox-Flow-Batterien ist nicht neu: Zwei flüssige Elektrolyte, die Metall-Ionen enthalten, strömen durch Elektroden aus porösem Grafitvlies, getrennt von einer Membran, die Protonen durchlässt. Bei diesem Ladungsaustausch fließt Strom über die Elektroden, der sich nutzen lässt.

"Diese Batterien basieren auf flüssigen Elektrolyten. Der entladene Elektrolyt wird einfach abgepumpt und durch aufgeladenen ersetzt", sagt ICT-Ingenieur Jens Noack. "Der abgepumpte Elektrolyt kann an der Tankstelle zudem wieder geladen werden, beispielsweise durch ein Windrad oder eine Solaranlage."

Bisher haben die Redox-Flow-Batterien jedoch einen deutlichen Nachteil: Sie speichern deutlich weniger Energie als Lithium-Ionen-Akkus. Die Reichweite der Autos würde nur etwa ein Viertel betragen, rund 25 Kilometer. – Jens Noack berichtet, sie hätten eine Möglichkeit gefunden, die Speicherkapazität der Batterien auf das Vier – bis Fünffache auszudehnen, was in etwa der von Lithium-Ionen-Batterien entspräche.

(quelle: „welt.de“)



 

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