Starke Batterien für schnittige Autos
Der US-Hersteller Tesla Motors will künftig seine Akkus von Panasonic beziehen, da sie besonders leistungsfähig sein sollen. Möglicherweise wird Teslas Limousine Model S, deren Produktionsstart für das kommende Jahr geplant ist, mit den Panasonic-Akkus ausgestattet.
Tesla hat sich nach eigenen Angaben zu diesem Schritt entschlossen, weil die Akkus der Japaner, die Nickel einsetzen, derzeit die mit der höchsten Energiedichte sind. Sie seien leicht, haltbar und hätten eine lange Lebensdauer. Bislang hat Tesla seine Akkus von verschiedenen Herstellern bezogen.
Leistungsfähige Akkus sind ein Schlüsselelement für Elektroautos, die in punkto Reichweite derzeit noch nicht mit Verbrennungsautos konkurrieren können. Mehr Reichweite zu erzielen, ist, wenn die Lithium-Ionen-Akkus durch den Einsatz neuer Materialien leistungsfähiger gemacht werden, wie es Panasonic mit Nickel versucht. Das britische Forschungs- und Rüstungsunternehmen Qinetiq hat kürzlich einen Akku vorgestellt, dessen Kathode aus Lithiumeisensulfid besteht. Dieser Akku soll mehr Energiedichte bieten und gleichzeitig noch günstiger sein als die herkömmlichen, deren Kathoden meist aus Lithiumcobaltdioxid bestehen. Die Entwickler in dem von IBM ins Leben gerufenen Battery 500 Project hingegen glauben, dass es einer neuen Technik bedarf, um Akkus zu bauen, die Elektroautos eine Reichweite von 500 Meilen, also 800 km ermöglichen. Sie setzen auf die von schottischen Wissenschaftlern entwickelte Lithium-Sauerstoff-Technologie.
(quelle: „finanznachrichten.de“)
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