Burgenland: Windstrom und Elektromobilität

Mit 600.000 Euro will das Land Burgenland die Anschaffung von elektro- und gasbetriebenen Fahrzeugen finanziell unterstützen.

Landeshauptmann Hans Niessl möchte, dass das Burgenland mit einer neuen Initiative "Alternative Mobilität" einen "wesentlichen Beitrag" zur Verringerung des ökologischen Fußabdruckes leistet. Zusätzlich soll diese Initiative "zu einer kleinen Wirtschaftsbelebung" beitragen.
Im Vorjahr produzierte der Individualverkehr im Burgenland Emissionen im Ausmaß von 821.000 Tonnen. Schon derzeit werde genügend Strom aus Windkraft erzeugt, um alle 170.000 burgenländischen Pkws mit Energie zu versorgen, sagt Niessl


Konkret soll die Anschaffung elektro- und gasbetriebener Fahrzeuge finanziell unterstützt werden "und zwar stehen für Subventionen vorerst insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung", sagt der Landeshauptmann. Gefördert werden neue und umgebaute Pkw mit Elektro- oder Gasantrieb sowie E-Mopeds und -Motorräder, Elektrofahrräder und zweispurige Scooter für Pensionisten oder Menschen mit Gehbehinderung.
Die maximale Förderung beträgt bei Pkw mit Elektro- oder Gasantrieb 750 Euro. Der Ankauf von E-Mopeds wird mit bis zu 300 Euro unterstützt, bei Elektrofahrrädern können bis zu 200 Euro Subvention beantragt werden. Förderwerber müssen ihren Hauptwohnsitz im Burgenland haben. Die Förderungen gelten rückwirkend mit 1. Jänner.



Zweifel an der Ernsthaftigkeit der von Landeshauptmann Niessl vorgestellten Förderung von Alternativ-Fahrzeugen meldet ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer an. Grünen-Klubobfrau Grete Krojer begrüßt diese Förderungen "grundsätzlich", aber sie ist der Auffassung, der öffentliche Verkehr gehöre verstärkt ausgebaut.


(quelle: „kurier.at“)