Stromtankstellen im öffentlichen Raum sinnvoll?
Die Fakten sind ja längst bekannt: Der Verkehrssektor ist für knapp ein Viertel der (energiebezogenen) Treibhausgasemissionen verantwortlich und hat seit 1990 eine Steigerung von 70 % zu verzeichnen. Aus diesem Grund muss der Verkehrssektor einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele beitragen.
Beim Betrieb von Elektrofahrzeugen entstehen dagegen lokal keine Emissionen (CO2, NOx, Feinstaub). Dies stellt besonders im städtischen Raum einen deutlichen Gewinn an Luftqualität dar. Wird der Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen, ist dieser tatsächlich emissionsfrei. Dabei ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für eine breite Akzeptanz der Elektromobilität zwingend erforderlich. Die Herausforderungen bestehen dabei in technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten.
Aus technischer Sicht müssen internationale Standards für die Sicherheit und Kommunikation zwischen Ladepunkt und Fahrzeug sowie die Integration von Elektrofahrzeugen in das Energienetz (V2G) entwickelt werden.Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zum Betrieb von Ladestationen ist erforderlich. Da zukünftig die Energieabgabe gegen Entgelt erfolgen wird muss besonderes Augenmerk auf eine kundenfreundliche, einfache Abrechnungsmethode gelegt werden.
Die Integration von Ladestationen in den öffentlichen Raum wirft ebenfalls rechtliche Fragen auf. Neue Konzepte zur Parkraumbewirtschaftung mit entsprechender Kennzeichnung von Ladestationen müssen geschaffen werden ohne in direkte Konkurrenz zu konventionellen Fahrzeugen zu treten. Innovative Ladestationen kombinieren mehrere Funktionalitäten in einem Produkt, wie z.B. Systeme zur Parkraumbewirtschaftung oder Straßenbeleuchtung. Dies senkt die Installationskosten und ermöglicht selbst bei niedriger Tankfrequenz einen wirtschaftlichen Betrieb.
Höchstes Augenmerk bei der Entwicklung der Stromtankstellen muss auf Energieeffizienz, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und günstigem Preis liegen. Allerdings ist eine harmonische Integration in das Stadtbild erforderlich. Daher ist eine schlanke kompakte Bauform bei dennoch voller Funktionalität anzustreben.
Eine mögliche Lösung dafür bietet die Firma HEI mit Sitz in Wien an. Kunden in Österreich sind u.a. der ÖAMTC. HEI entwickelt Stromtankstellen, die auch in die Straßenbeleuchtung integriert werden kann, verfügt über zwei Ladepunkte mit 230V/16A oder/und mit 400V/32A. Damit wird eine regelmäßige Verfügbarkeit (freier Ladepunkt) für die nächsten Jahre sichergestellt. Die nach außen sichtbaren geeichten Stromzähler ermöglichen den Betrieb der Stromtankstelle als separaten Abrechnungspunkt ohne Zusatzinstallationen. Die Gebührengestaltung ist flexibel und die Bezahlung erfolgt derzeit über das für Betreiber kostengünstige Quick-System. Ein Display und intuitive Benutzerführung sorgen für hohen Anwenderkomfort. Wahlweise kann die Stromtankstelle mit innovativer LED-Straßenbeleuchtung ausgeführt werden.
Durch sinnvollen Aufbau von Ladeinfrastruktur in einem integrierten Konzept mit der Parkraumbewirtschaftung kann die mangelnde Reichweite von Elektroautos kompensiert werden. Aufgrund des Ladeverhaltens müssen sich die Ladestationen z. B. am Arbeitsplatz oder in Einkaufszentren befinden. Der Schlüssel zur Akzeptanz von Elektromobilität ist eine adäquate Ladeinfrastruktur zur Sicherung maximaler Mobilität unter Nutzung moderner multimodaler Verkehrskonzepte.
Link: HEI Eco Technology GmbH
(quelle: umweltjournal, hei,stromfahren)
- webmaster's blog
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben

Neueste Kommentare
vor 6 Tage 8 Stunden
vor 6 Tage 19 Stunden
vor 11 Wochen 4 Tage
vor 11 Wochen 4 Tage
vor 11 Wochen 4 Tage
vor 11 Wochen 4 Tage
vor 12 Wochen 3 Tage
vor 12 Wochen 3 Tage
vor 18 Wochen 5 Tage
vor 19 Wochen 9 Stunden