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Auch heuer wollen wir wieder Ihre Meinung zum Thema Elektromobilität erfahren. 2011 war ja ein sehr "abwechslungsreiches" Jahr aus Sicht der Interessen für ein Elektroauto. Sie können also gespannt sein auf den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011.

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Hybrid- und Elektroautos nichts für ÖsterreicherInnen?

11 Mar 2010

Die Österreicher stehen Hybrid- und Elektroautos mehrheitlich noch immer skeptisch gegenüber.
 

Laut einer aktuellen GfK-Umfrage halten nicht einmal 30 Prozent der Befragten einen Umstieg auf umweltfreundlichere Fahrzeuge für notwendig. 70 Prozent können sich allerdings vorstellen, ein solches Fahrzeug "unter bestimmten Voraussetzungen“ zu kaufen, 20 Prozent wären sogar bereit, mehr dafür zu bezahlen. 10 Prozent finden die Diskussion um den Klimaschutz sogar „für generell übertrieben" und lehnen diese Fahrzeuge ab. Die Umfrage bei 500 Österreichern hat ergeben, dass knapp zwei Drittel der Bevölkerung über Hybridfahrzeuge gut informiert sind. Doppelt so viele Männer als Frauen wissen, dass ein Hybridfahrzeug ein Auto mit einem Elektro- und einem Diesel- oder Benzinmotor ist.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat von dieser Technologie jedoch falsche Vorstellungen, einige Österreicher können mit dem Begriff Hybridfahrzeug überhaupt nichts anfangen. Interessant ist, dass Ältere über diese Technologie besser Bescheid wissen, als Jüngere.

"Das Bewusstsein für die Notwendigkeit neuer Technologien zum Klima- und Umweltschutz ist in den Köpfen der Menschen noch nicht ausreichend verankert" so GfK-Expertin Martina Jesch. Außerdem sei die Technologie aus der Sicht vieler Konsumenten noch nicht weit genug entwickelt. Größtenteils sind die befragten Österreicher der Meinung, es sei noch kein ausreichendes Angebot am Markt vorhanden, manche meinen, diese Fahrzeuge seien technisch noch nicht ausgereift.

Wichtige Voraussetzungen für den Kauf eines Hybrid- oder Elektrofahrzeugs sind für die meisten Befragten preislich attraktivere Modelle, ein flächendeckendes Versorgungsnetz an Ladestationen und insgesamt eine größere Auswahl an Modellen mit dieser Antriebsart.


Die Europäische Union lehnt indes langfristige staatliche Finanzierungshilfen für Elektroautos ab. Eine kurzfristige staatliche Unterstützung zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise sei allerdings in Ordnung. "Es darf keine dauerhaften Subventionen zum Ankauf von Fahrzeugen geben", sagte der neue EU-Industriekommissar Antonio Tajani kürzlich dem "Handelsblatt".
Die EU finanziere bereits Projekte, die der Entwicklung des Elektroautos sowie der Infrastruktur dienten. Dafür habe die EU im vergangenen Jahr 25 Mio. Euro aufgewandt.

Anm.d.Red.: Und wer hat diese Studie in Auftrag gegeben ..... ?

Wie die Zeitung weiter schreibt, hatten die Chefs mehrerer Autokonzerne in der vergangenen Woche ein größeres finanzielles Engagement von Deutschland und der EU gefordert. Bisher beschränke sich die Österreichische Bundesregierung auf Forschungsförderung. Andere Länder unterstützten die Nachfrage nach den noch als teuer geltenden Elektroautos durch staatliche Anreize. In den USA gibt es dem "Handelsblatt" zufolge eine Steuergutschrift von umgerechnet bis zu 5.800 Euro.



(quelle: „derStandard.at“)







 

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