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BYD: E6 ab Dezember 2010 und Energiespeicher für Eigenheime
28 Apr 2010
Der chinesische Autobauer BYD (Build Your Dreams) will zukünftig nicht nur Elektroautos bauen, sondern auch Solarzellen und Batterien für die Heimanwendung anbieten, berichtet der US-Newsdienst CNet. Dieser Schritt liege nahe, weil hohe Stückzahlen bei Antriebsbatterien die Kosten für ihre Herstellung senken – der Einstieg in den Heimmarkt könnte diese Entwicklung noch unterstützen. Laut Michael Austin, Vizepräsident von BYD America, will das Unternehmen außer Batterien und Solarpanels auch Ladestationen für Elektroautos, LED-Beleuchtung und Inverter für das heimische Energiemanagement anbieten.
In Lancaster, Kalifornien, will das Unternehmen ein Niedrigenergiehaus bauen lassen, das ausgerüstet mit Solarpanels und Batterien nicht mehr als ein vergleichbares Heim üblicher Bauart koste. Ähnliche Pläne habe BYD America auch für Regionen außerhalb der USA. Außerdem hat BYD Grid-Storage-Systeme entwickelt, die eine Energieversorgung bei Versorgungsflauten sicherstellen. Ein 800-kW-System, erklärte Austin, koste etwa 450.000 Dollar und lasse sich mit einem Anhänger transportieren. Da auch Ladestationen für Elektroautos zum Konzept gehören, wären auch diese als Teil eines Smart Grids einsetzbar. Daran sind auch die Energieversorger sehr interessiert, weil es bei vermehrter Nutzung erneuerbarer Energien die Lastregelung erleichtert und neue Geschäftsmodelle erlaubt.
Laut Austin treibt die Elektromobilität die Batteriepreise nach unten, man sei bereits bei unter 500 US-Dollar pro Kilowattstunde angelangt. Austin trug auf dem Lux Executive Summit vor, einem Kongress, der sich mit Energie- und Umwelttechnologien befasst. Analysten der Unternehmensberatung Lux Research, die den Kongress veranstaltet, schätzen die Batteriekosten allerdings höher ein als er. Sie glauben, dass sie erst in etwa zehn Jahren von heute 900 auf dann rund 500 US-Dollar sinken werden – ein Ziel, dass viele Autohersteller anpeilten, damit Elektroautos einigermaßen erschwinglich werden.
Auch das chinesische E-Mobil E6 ist nicht etwa ein ferner Zukunftstraum. Schon diesen Dezember soll der Verkauf auch in der Schweiz starten. „Überall wo die Menschen hohe Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit stellen - wie in
Kalifornien oder in der Schweiz - werden wir mit unseren Fahrzeugen mit sparsamen Benzin- und Dieselmotoren sowie mit unseren Dual-Mode-Hybrid-Antrieben und dem BYD e6 mit reinem Elektroantrieb auf grosses Interesse stossen“, sagt Paul Lin, internationaler Marketing Manager bei BYD AUTO.
[quelle: BYD, heise.de]
In Lancaster, Kalifornien, will das Unternehmen ein Niedrigenergiehaus bauen lassen, das ausgerüstet mit Solarpanels und Batterien nicht mehr als ein vergleichbares Heim üblicher Bauart koste. Ähnliche Pläne habe BYD America auch für Regionen außerhalb der USA. Außerdem hat BYD Grid-Storage-Systeme entwickelt, die eine Energieversorgung bei Versorgungsflauten sicherstellen. Ein 800-kW-System, erklärte Austin, koste etwa 450.000 Dollar und lasse sich mit einem Anhänger transportieren. Da auch Ladestationen für Elektroautos zum Konzept gehören, wären auch diese als Teil eines Smart Grids einsetzbar. Daran sind auch die Energieversorger sehr interessiert, weil es bei vermehrter Nutzung erneuerbarer Energien die Lastregelung erleichtert und neue Geschäftsmodelle erlaubt.
Laut Austin treibt die Elektromobilität die Batteriepreise nach unten, man sei bereits bei unter 500 US-Dollar pro Kilowattstunde angelangt. Austin trug auf dem Lux Executive Summit vor, einem Kongress, der sich mit Energie- und Umwelttechnologien befasst. Analysten der Unternehmensberatung Lux Research, die den Kongress veranstaltet, schätzen die Batteriekosten allerdings höher ein als er. Sie glauben, dass sie erst in etwa zehn Jahren von heute 900 auf dann rund 500 US-Dollar sinken werden – ein Ziel, dass viele Autohersteller anpeilten, damit Elektroautos einigermaßen erschwinglich werden.
Auch das chinesische E-Mobil E6 ist nicht etwa ein ferner Zukunftstraum. Schon diesen Dezember soll der Verkauf auch in der Schweiz starten. „Überall wo die Menschen hohe Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit stellen - wie in
Kalifornien oder in der Schweiz - werden wir mit unseren Fahrzeugen mit sparsamen Benzin- und Dieselmotoren sowie mit unseren Dual-Mode-Hybrid-Antrieben und dem BYD e6 mit reinem Elektroantrieb auf grosses Interesse stossen“, sagt Paul Lin, internationaler Marketing Manager bei BYD AUTO.
[quelle: BYD, heise.de]
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