| Wintertest: Stromfahren testet Elektoautos bei Minustemperaturen Wien# In den letzten Tagen hat das Team von Stromfahren für den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011 mehrere Elektroautos bei Minustemperaturen in Ostösterreich getestet. Fazit: Alles was sich 'Zero Emission' brüstet, führt eine Komfort-Heizung mit dem Stromverbrauch von ca. zwei Damen-Föhns mit. Wie sich das auf Energieverbrauch, Reichweite (und Wohlbefinden) während der Fahrt auswirkt, finden Sie exklusiv in der Rubrik 'Fahrzeugvergleich' des Jahresberichts, der in einigen Tagen erscheint. |
e-mobility: Deutschland macht's vor, Österreichs 'Green Jobs' wandert ab
06 May 2010
Deutschland:
Industrie und Bundesregierung wollen bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Nach einer Zwischenbilanz bei der Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzepts soll über "den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung" entschieden werden. Darauf verständigten sich Regierung, Industrie und Wissenschaft zum Auftakt eines Spitzentreffens zu diesem Thema, berichtet ecartech.de.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte das Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu gab sie am Montag in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Telekom den Startschuss für eine "Nationale Plattform Elektromobilität". 147 Fachleute in sieben Arbeitsgruppen begannen mit der Klärung schwieriger Fragen von der Speicher- und Stromtank-Technologie bis hin zu Fragen der späteren Markteinführung.
Dabei geht die Autoindustrie nach bisherigen Angaben davon aus, dass Elektromobile serienmäßig etwa von 2013 an verstärkt auf den Markt rollen. Wie es hieß, will die Autoindustrie in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 20 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung stecken, "wobei ein maßgeblicher Teil dieser Aufwendungen in Elektromobilität, kraftstoffeffiziente Fahrzeuge sowie andere energiesparende Maßnahmen investiert wird". IG-Metall-Chef Berthold Huber wies darauf hin, dass mit den technischen Änderungen durch das Elektroauto auch die Ausbildungspläne geändert werden müssten.
Österreich:
Während man in Wien noch überlegt, Förderungen für Elektroautos einzuführen, sind die restlichen Bundesländer bereits einen Schritt weiter. Dort wird meist zwischen 10 und 15 Prozent des Kaufpreises gefördert, einige Gemeinden fördern sogar bis zu 20 Prozent ...... allerdings gedeckelt mit € 1500,- bis € 2000,-
Förderungen verspricht beispielsweise auch der Klimafonds - mehrere Millionen Euro stünden dafür bereit. Der Haken findet sich dann allerdings in der Praxis: Viele innovative Projekte und Firmengründungen werden letztlich nur vertröstet, solange es sich nicht 'mindestens' um die Konstruktion/Vertrieb eines Hybridfahrzeugs handelt.
Ergo:
Bei Einspeisevergütung, Förderungen für erneuerbare Energiequellen uvm. kann man
als Österreicher nur neidvoll ins Ausland blicken .... oder gleich dort hin seinen Firmenstandort verlegen.
'Land der abgewanderten Söhne und Töchter' .....
[stromfahren]
Industrie und Bundesregierung wollen bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Nach einer Zwischenbilanz bei der Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzepts soll über "den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung" entschieden werden. Darauf verständigten sich Regierung, Industrie und Wissenschaft zum Auftakt eines Spitzentreffens zu diesem Thema, berichtet ecartech.de.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigte das Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Dazu gab sie am Montag in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Telekom den Startschuss für eine "Nationale Plattform Elektromobilität". 147 Fachleute in sieben Arbeitsgruppen begannen mit der Klärung schwieriger Fragen von der Speicher- und Stromtank-Technologie bis hin zu Fragen der späteren Markteinführung.
Dabei geht die Autoindustrie nach bisherigen Angaben davon aus, dass Elektromobile serienmäßig etwa von 2013 an verstärkt auf den Markt rollen. Wie es hieß, will die Autoindustrie in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 20 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung stecken, "wobei ein maßgeblicher Teil dieser Aufwendungen in Elektromobilität, kraftstoffeffiziente Fahrzeuge sowie andere energiesparende Maßnahmen investiert wird". IG-Metall-Chef Berthold Huber wies darauf hin, dass mit den technischen Änderungen durch das Elektroauto auch die Ausbildungspläne geändert werden müssten.
Österreich:
Während man in Wien noch überlegt, Förderungen für Elektroautos einzuführen, sind die restlichen Bundesländer bereits einen Schritt weiter. Dort wird meist zwischen 10 und 15 Prozent des Kaufpreises gefördert, einige Gemeinden fördern sogar bis zu 20 Prozent ...... allerdings gedeckelt mit € 1500,- bis € 2000,-
Förderungen verspricht beispielsweise auch der Klimafonds - mehrere Millionen Euro stünden dafür bereit. Der Haken findet sich dann allerdings in der Praxis: Viele innovative Projekte und Firmengründungen werden letztlich nur vertröstet, solange es sich nicht 'mindestens' um die Konstruktion/Vertrieb eines Hybridfahrzeugs handelt.
Ergo:
Bei Einspeisevergütung, Förderungen für erneuerbare Energiequellen uvm. kann man
als Österreicher nur neidvoll ins Ausland blicken .... oder gleich dort hin seinen Firmenstandort verlegen.
'Land der abgewanderten Söhne und Töchter' .....
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