| Wintertest: Stromfahren testet Elektoautos bei Minustemperaturen Wien# In den letzten Tagen hat das Team von Stromfahren für den Jahresbericht Elektromobilität Österreich 2011 mehrere Elektroautos bei Minustemperaturen in Ostösterreich getestet. Fazit: Alles was sich 'Zero Emission' brüstet, führt eine Komfort-Heizung mit dem Stromverbrauch von ca. zwei Damen-Föhns mit. Wie sich das auf Energieverbrauch, Reichweite (und Wohlbefinden) während der Fahrt auswirkt, finden Sie exklusiv in der Rubrik 'Fahrzeugvergleich' des Jahresberichts, der in einigen Tagen erscheint. |
Zwei Drittel der Autofahrer würden laut Studie ein E-Car kaufen
28 Jun 2010
Der günstige Kaufpreis des reinen Elektroauto Nissan Leaf stösst die Diskussion um E-Autos erneut deutlich an. Der überwiegende Teil der von der Auto- und Motor-Community MOTOR-TALK.de befragten Autofahrer würden ein Elektrofahrzeug kaufen, solange die Konditionen stimmen. Großer Kritikpunkt bei den Verbrauchern ist hier leider immer noch die angeblich zu geringe Reichweite der Elektroautos.
Die Auto- und Motor-Community MOTOR-TALK.de hat in einer aktuellen Umfrage ermittelt, zu welchem Preis die deutschen Autofahrer ein Elektroauto kaufen würden. Grundlage für die Befragung waren Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung. Etwas mehr als ein Drittel der Autofahrer würden auf ein Elektrofahrzeug umsteigen, wenn es preislich identisch zu normalen Wagen wäre. Nur 3,2% der insgesamt 2.850 Befragten würden einen „Stromer“ kaufen, auch wenn er 20% teurer ist als ein gewöhnliches Auto, wohingegen sich 13,6% aufgeschlossen gegenüber den emissionsfreien PKWs zeigen, wenn diese mit Mehrkosten von maximal 20% verbunden wären.
Weitere 18% würden nur dann ein Elektromobil fahren, wenn es günstiger als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung ist. Allerdings würden erstaunliche 32,2% unter keinen Umständen ein Gefährt mit elektrischem Antrieb erwerben. Die Ergebnisse zeigen zwei wesentliche Faktoren, die die Kaufentscheidung der Verbraucher beeinflussen: Zum einen schreckt der hohe Anschaffungspreis die Konsumenten ab. Die vier europäischen Länder bieten Kaufinteressenten des Nissan Leaf deshalb finanzielle Unterstützung auf Staatsebene an. Zum anderen gibt es große Kritik an der bisher mangelnden Infrastruktur für elektrisches Fahren und der damit verbundenen geringen Reichweite. Nach maximal 160 Kilometern muss der „Stromer“ an die Ladestation. Diese sind zurzeit allerdings noch rar.
Werfen europäische Verbraucher aber einen Blick in die USA, so wird schnell klar, dass sich ein Öko-Mobil wie der Nissan Leaf, sofern staatlich subventioniert, großer Beliebtheit erfreut. Da dieser Wagen im Vergleich zu so manch konventionellem Fahrzeug sogar noch günstiger wäre, rücken die fest verankerten Kontra-Argumente hinsichtlich Reichweite und Infrastruktur in den Hintergrund. Die deutsche Bundesregierung plant aber in absehbarer Zeit keine staatliche Förderung beim Kauf eines Elektroautos.
[solar-driver/motor-talk.de]
Die Auto- und Motor-Community MOTOR-TALK.de hat in einer aktuellen Umfrage ermittelt, zu welchem Preis die deutschen Autofahrer ein Elektroauto kaufen würden. Grundlage für die Befragung waren Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung. Etwas mehr als ein Drittel der Autofahrer würden auf ein Elektrofahrzeug umsteigen, wenn es preislich identisch zu normalen Wagen wäre. Nur 3,2% der insgesamt 2.850 Befragten würden einen „Stromer“ kaufen, auch wenn er 20% teurer ist als ein gewöhnliches Auto, wohingegen sich 13,6% aufgeschlossen gegenüber den emissionsfreien PKWs zeigen, wenn diese mit Mehrkosten von maximal 20% verbunden wären.
Weitere 18% würden nur dann ein Elektromobil fahren, wenn es günstiger als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb und gleichwertiger Ausstattung ist. Allerdings würden erstaunliche 32,2% unter keinen Umständen ein Gefährt mit elektrischem Antrieb erwerben. Die Ergebnisse zeigen zwei wesentliche Faktoren, die die Kaufentscheidung der Verbraucher beeinflussen: Zum einen schreckt der hohe Anschaffungspreis die Konsumenten ab. Die vier europäischen Länder bieten Kaufinteressenten des Nissan Leaf deshalb finanzielle Unterstützung auf Staatsebene an. Zum anderen gibt es große Kritik an der bisher mangelnden Infrastruktur für elektrisches Fahren und der damit verbundenen geringen Reichweite. Nach maximal 160 Kilometern muss der „Stromer“ an die Ladestation. Diese sind zurzeit allerdings noch rar.
Werfen europäische Verbraucher aber einen Blick in die USA, so wird schnell klar, dass sich ein Öko-Mobil wie der Nissan Leaf, sofern staatlich subventioniert, großer Beliebtheit erfreut. Da dieser Wagen im Vergleich zu so manch konventionellem Fahrzeug sogar noch günstiger wäre, rücken die fest verankerten Kontra-Argumente hinsichtlich Reichweite und Infrastruktur in den Hintergrund. Die deutsche Bundesregierung plant aber in absehbarer Zeit keine staatliche Förderung beim Kauf eines Elektroautos.
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