Strom fürs Auto: Ökostromgesetz neu
12 Jul 2011
TAGS: ökostrom
Das vergangene Woche im Nationalrat novellierte Ökostromgesetz bringt einen Investitionsschub, vor allem bei Wind- und Solarstrom. Die zur Verfügung stehenden Budgets für Neuanlagen erhöhen sich bei Photovoltaik etwa von 2,1 Mio. auf 8 Mio. Euro jährlich, sonst von 21 Mio. auf 50 Mio.Euro.
Das neue Ökostromgesetz sei ein wichtiger Schritt in Richtung Versorgungssicherheit und Förderung neuer Technologien, aber auch eine große finanzielle Herausforderung für österreichische Betriebe, meint z.B WKO-Präsident Christoph Leitl. Angesichts der Atomkatastrophe von Fokushima und rasant steigender Preise für Erdöl und Erdgas sei sich die Wirtschaft ihrer energiepolitischen Verantwortung bewusst. Nur wenn Energie effizienter eingesetzt und verstärkt auf Windenergie, Wasserenergie und Solarstrom gesetzt würde, werde die Energiewende in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen.
Eine Verstärkung der Förderung des Ökostromausbaus in Österreich und der kontrollierte Abbau der entstandenen Warteschlagen sind aus Sicht der WKÖ zu begrüßen. Nachdem die heimischen Unternehmen die Ökostromförderungen zu einem großen Teil finanzieren, fordert die Wirtschaftskammer, dass die Verbesserung der Energieeffizienz in KMU durch Anreize rasch vorangetrieben wird, um die Mehrbelastungen ausgleichen zu können. Leitl weiter: "Durch
fortschrittliches Energiemanagement lassen sich in vielen Unternehmen die Energiekosten um 10 - 15% senken. Daher begrüße ich, dass die zeitgleich mit dem Ökostromgesetz beschlossene Energieeffizienzresolution geförderte maßgeschneiderte Energieberatungen für KMU verspricht".
Leitl hofft, dass die Genehmigung für die Kostenbegrenzung durch die
Europäische Kommission sofort eingeholt wird und damit die energieintensiven Unternehmen rasch entlastet werden, um die Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Die zukünftige Aufbringung der Fördermittel über einen Zuschlag zum
Systemnutzungsentgelt ist zu begrüßen. Dadurch wird das Finanzierungssystem einfacher, transparenter und, zumindest implizit, verbrauchsabhängiger. Gleichzeitig ist damit sichergestellt, dass die Stromlieferanten überhöhte Ökostromkosten nicht auf die Verbraucher überwälzen können.
[quelle: ots]
Das vergangene Woche im Nationalrat novellierte Ökostromgesetz bringt einen Investitionsschub, vor allem bei Wind- und Solarstrom. Die zur Verfügung stehenden Budgets für Neuanlagen erhöhen sich bei Photovoltaik etwa von 2,1 Mio. auf 8 Mio. Euro jährlich, sonst von 21 Mio. auf 50 Mio.Euro.Das neue Ökostromgesetz sei ein wichtiger Schritt in Richtung Versorgungssicherheit und Förderung neuer Technologien, aber auch eine große finanzielle Herausforderung für österreichische Betriebe, meint z.B WKO-Präsident Christoph Leitl. Angesichts der Atomkatastrophe von Fokushima und rasant steigender Preise für Erdöl und Erdgas sei sich die Wirtschaft ihrer energiepolitischen Verantwortung bewusst. Nur wenn Energie effizienter eingesetzt und verstärkt auf Windenergie, Wasserenergie und Solarstrom gesetzt würde, werde die Energiewende in Richtung Nachhaltigkeit zu schaffen.
Eine Verstärkung der Förderung des Ökostromausbaus in Österreich und der kontrollierte Abbau der entstandenen Warteschlagen sind aus Sicht der WKÖ zu begrüßen. Nachdem die heimischen Unternehmen die Ökostromförderungen zu einem großen Teil finanzieren, fordert die Wirtschaftskammer, dass die Verbesserung der Energieeffizienz in KMU durch Anreize rasch vorangetrieben wird, um die Mehrbelastungen ausgleichen zu können. Leitl weiter: "Durch
fortschrittliches Energiemanagement lassen sich in vielen Unternehmen die Energiekosten um 10 - 15% senken. Daher begrüße ich, dass die zeitgleich mit dem Ökostromgesetz beschlossene Energieeffizienzresolution geförderte maßgeschneiderte Energieberatungen für KMU verspricht".
Leitl hofft, dass die Genehmigung für die Kostenbegrenzung durch die
Europäische Kommission sofort eingeholt wird und damit die energieintensiven Unternehmen rasch entlastet werden, um die Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.
Die zukünftige Aufbringung der Fördermittel über einen Zuschlag zum
Systemnutzungsentgelt ist zu begrüßen. Dadurch wird das Finanzierungssystem einfacher, transparenter und, zumindest implizit, verbrauchsabhängiger. Gleichzeitig ist damit sichergestellt, dass die Stromlieferanten überhöhte Ökostromkosten nicht auf die Verbraucher überwälzen können.
[quelle: ots]
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